/ 03.06.2013
Friedrich Hinterberger / Fred Luks / Marcus Stewen
Ökologische Wirtschaftspolitik. Zwischen Ökodiktatur und Umweltkatastrophe
Berlin/Basel/Boston: Birkhäuser Verlag 1996 (Wuppertal Paperbacks); 342 S.; pb., 34,- DM; ISBN 3-7643-5366-XVon der Maßgabe ausgehend, daß die Industrieländer ihre Ressourcenproduktivität um etwa das Zehnfache werden steigern müssen, wenn sie ökologisch zukunftsfähig sein wollen, beschreibt das Buch die Grundlagen und Perspektiven eines ökologisch reformierten (= dematerialisierten) Wirtschaftssystems. Die Darstellung fußt auf neueren umweltökonomischen Theorien und Konzepten; sie möchte aufzeigen, daß "eine Dematerialisierungsstrategie nicht nur ökologisch, sondern gerade auch aus wirtschaftswissenschaftlicher Sicht entscheidende Vorteile gegenüber der herkömmlichen Umweltpolitik aufweist" (aus dem Vorwort von Schmidt-Bleek). Neben der Darstellung des eigentlichen (Dematerialisierungs)konzepts nehmen dabei die Durchsetzungsprobleme breiten Raum ein, wobei die Autoren insbesondere auf die Integrationsnotwendigkeit sozialer Aspekte in eine Ökologisierungspolitik abstellen.
Frank Decker (FD)
Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
Rubrizierung: 2.261 | 2.341
Empfohlene Zitierweise: Frank Decker, Rezension zu: Friedrich Hinterberger / Fred Luks / Marcus Stewen: Ökologische Wirtschaftspolitik. Berlin/Basel/Boston: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/2678-oekologische-wirtschaftspolitik_3517, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 3517
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Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie, Universität Bonn.
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