/ 19.06.2013
Eva Feldmann (Hrsg.)
Ohne Jugend keine Zukunft. Reader zu einer deutsch-niederländischen Fachtagung zum Thema "Jugendpartizipation und Generationendialog"
München: Forschungsgruppe Jugend und Europa am Centrum für Angewandte Politikforschung 2003 (Arbeitspapiere der Forschungsgruppe Jugend und Europa 9); 115 S.; 12,50 €; ISBN 3-933456-25-8Partizipation ist ein Schwerpunkt der derzeitigen jugendpolitischen Debatte. Deshalb veranstaltete die genannte Forschungsgruppe in Kooperation mit dem niederländischen „Institut für Öffentlichkeit und Politik" Ende 2002 eine Tagung zu dem Thema. Die Tagungsdokumentation enthält sowohl systematische Überlegungen von Wissenschaftlern als auch Erfahrungsberichte und Darstellungen von Beteiligungsprojekten von Praktikern der Jugendarbeit aus den beiden Ländern. Inhaltlich gliedert sie sich in einen Schwerpunktteil, in dem grundlegende Überlegungen zur Bedeutung von Jugendpartizipation erörtert werden. Darauf aufbauend wird diskutiert, wie die Politik Jugendpartizipation fördert und fördern sollte. Anhand von Praxisbeispielen wird die Förderung durch die Zivilgesellschaft dargestellt.
Aus dem Inhalt:
Stefan Rappenglück:
Zum politischen Stellenwert von Jugendpartizipation - Thematischer Hintergrund (7-9)
I. Generationenverantwortung als Schlüsselbegriff zur Förderung von Jugendpartizipation - Inhaltliche Einführung
Eva Feldmann:
Jugendpartizipation - Zukunftskapital für Politik und Gesellschaft (10-17)
Heiner Keupp:
Erwachsenwerden durch Selbstwirksamkeit: Welche Ressourcen brauchen Heranwachsende in der Welt von Morgen? (18-27)
Helmut Jung:
Zwischen Konsens und Konflikt - Was Junge und Alte von einander denken, erwarten und für den Zusammenhalt der Gesellschaft tun können (28-35)
II. Politische Handlungsoptionen zur Förderung der Jugendpartizipation
II.1 Welche Initiativen ergreift die Politik?
Rita Süssmuth:
Mehr Demokratie wagen (36-41)
Uwe Finke-Timpe:
Die politische Kultur des Aufwachsens stärken (42-44)
Marise Hueber:
Die Niederländische Partizipationspolitik und die Durchführung des deutsch-niederländischen Programms (45-49)
Charlotte van Hees:
Mitspracherechte für Jugendliche in den niederländischen Gemeinden - Gemächliche Entwicklungen (50-54)
Carsten Guhr:
Mut zu öffentlicher Verantwortung - keine Frage des Alters (55-57)
Floor Kaspers:
Der Straßentreff: Ort der Begegnung für Jung und Alt? (58-59)
II.2 Welche Forderungen richten sich an die Politik?
Wolfgang Gaiser:
Vertrauen in die Fähigkeiten von Jugendlichen entwickeln (60-62)
Markus Gander:
Den Generationendialog intensivieren (63-65)
Wolfgang Berger:
Die politischen Weichen stellen (66-68)
III. Miteinander reden, zusammen handeln: Gesellschaftliche Handlungsoptionen zur Förderung der Jugendpartizipation
Sebastian Sooth:
Servicestelle Jugendbeteiligung (69-71)
Alexander Wicker:
Jugend & Politik - Politik & Jugend (J&P) (72-74)
Steffi Engelstädter:
Kommunale Lobbyarbeit für Kinder: Kinderbüro Weimar (75-77)
Vannessa Verhoeven:
I-Catcher (78-79)
Marien van Schijndel:
Jugendkampagne „Wild AT Heart" (80-81)
Karel Ploeger:
Einführung ins Rathaus (82-83)
Volker Amrhein:
Projektbüro „Dialog der Generationen" (84-85)
Frederike van de Poll:
Fazit: Von Unterschieden lernen - Ansätze der Jugendpartizipation in Deutschland und in den Niederlanden (86-90)
Christoph Busch (CHB)
Dr., Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Rubrizierung: 2.22 | 2.21 | 2.61 | 2.33 | 2.35
Empfohlene Zitierweise: Christoph Busch, Rezension zu: Eva Feldmann (Hrsg.): Ohne Jugend keine Zukunft. München: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21257-ohne-jugend-keine-zukunft_24810, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 24810
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Dr., Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen.
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