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/ 19.06.2013
Katharine Sarikakis

Powers in Media Policy. The Challenge of the European Parliament

Oxford u. a.: Peter Lang 2004; 212 S.; pb., 41,20 €; ISBN 3-03910-146-3
Sarikakis arbeitet als Senior Lecturer in Internationaler Kommunikation und Medienpolitik an der Universität Coventry. Sie analysiert die Rolle des Europäischen Parlaments im EU-Entscheidungsprozess im Bereich der Medienpolitik. Der Policy-Making-Prozess wird mithilfe von Fallstudien zur Fernsehrichtlinie, zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zum Thema Medienkonzentration und -pluralismus detailliert untersucht. Die Autorin resümiert aus den Fallstudien, dass das Europäische Parlament erheblichen Einfluss auf die Europäisierung der Medienpolitik hatte. Es sei nicht auf eine konsultative Rolle beschränkt gewesen: „The EP is not part of a government but it is part of governance." (177) Ihm sei es gelungen, Debatten anzuregen und sie auch aufrechtzuerhalten. Zum Teil habe es mehr Freiheiten, Themen von öffentlichem Interesse zur Sprache zu bringen als nationale Parlamente. Das EP habe sich als Vertreter der Rechte von Bürgern, nicht allein der von Verbrauchern, erwiesen. Es sei zwar auf die Kompromissfindung angewiesen, doch darin unterscheide es sich weder von der Kommission noch vom Rat.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.33.5 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Katharine Sarikakis: Powers in Media Policy. Oxford u. a.: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21245-powers-in-media-policy_24797, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24797 Rezension drucken
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