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/ 19.06.2013
Volker Kunz

Rational Choice

Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 2004 (Campus Einführungen); 175 S.; kart., 12,90 €; ISBN 3-593-37237-1
Der Rational Choice-Ansatz hat spätestens mit Hobbes Einzug in die Politologie gehalten und treibt mit modernen Verfeinerungen (z. B. als Spieltheorie) immer noch neue Blüten und Früchte in allen Teildisziplinen. Dass ein Politikwissenschaftler (Professor in Mainz) eine Einführung vorlegt, macht sie umso interessanter. Die historische Dimension von Rational Choice wird nur kurz berührt. Kunz beginnt mit grundlegenden methodologischen Annahmen. Das macht den Zugang zum Thema sperrig und schwierig, zumal der Leser sich mitunter in wenigen Zeilen mit vielen neuen Begriffen konfrontiert sieht (z. B. 22). So bleibt zweifelhaft, ob der Leser wissen kann, was Rational Choice ist, wenn er zu dem zweiten Kapitel kommt, das Annahmen des Ansatzes behandelt. Fast die Hälfte des Buches füllt das dritte Kapitel zu Anwendungen des Ansatzes. Darunter fallen hier Downs' Demokratieanalyse, kollektives Handeln, Brückenannahmen und Evaluationsforschung. Die Einführung schließt mit der Darstellung und Abwägung von Kritik.
Guido Koch (GK)
Dr., Politikwissenschaftler, Qualitätsmanagment, GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.
Rubrizierung: 5.45 Empfohlene Zitierweise: Guido Koch, Rezension zu: Volker Kunz: Rational Choice Frankfurt a. M./New York: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20679-rational-choice_24121, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24121 Rezension drucken
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