/ 18.06.2013
Juli Zeh
Recht auf Beitritt? Ansprüche von Kandidatenstaaten gegen die Europäische Union
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2002 (Schriften des Europa-Instituts der Universität des Saarlandes - Rechtswissenschaft 41); 91 S.; brosch., 22,- €; ISBN 3-7890-8266-XZeh fragt, ob und inwieweit Staaten, die einen Beitritt zur Europäischen Union beantragt haben, einen rechtlich durchsetzbaren Anspruch auf diesen Beitritt haben. Die Arbeit kommt zu dem Ergebnis, dass die Aufnahme eines neuen Mitglieds in die EU in höherem Maße rechtlicher Überprüfung und Bewertung zugänglich gemacht werden kann als bisher angenommen wurde. Die Entscheidung über einen Neubeitritt findet keinesfalls im rechtsfreien Raum statt, eine fehlerhafte Beitrittsentscheidung stellt eine Verletzung der Unions- und Gemeinschaftsverträge dar und ist vor dem Europäischen Gerichtshof justiziabel.
Aus dem Inhalt: B. Das Beitrittsverfahren - Verfahrensschritte auf Grundlage des Art. 49 EUV im Überblick; C. Rechtliche Beurteilung der Beitrittsvoraussetzungen: III. Materieller Gehalt der Beitrittsvoraussetzungen; IV. Rechtsnatur der Beitrittsvoraussetzungen. D. Die Entscheidung über den Beitritt: II. Das Ermessen bei der Beitrittsentscheidung; III. Subjektive Rechtspositionen der Kandidaten. E. Zugang zu einem Gericht: I. Klage gegen die Gemeinschaftsorgane; II. Klage gegen die Mitgliedstaaten.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Juli Zeh: Recht auf Beitritt? Baden-Baden: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19247-recht-auf-beitritt_22355, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22355
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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