Skip to main content
/ 11.06.2013
Daiva Döring

Regionalismus in der Europäischen Union

Berlin: VWF 1999 (Akademische Abhandlungen zur Soziologie); VI, 124 S.; 48,- DM; ISBN 3-89700-212-4
Kultursoziolog. Diplomarbeit Salzburg; Gutachter: F. Fürstenberg. - Die Autorin versteht unter Regionalismus "eine sozial-kulturelle Bewegung politischen Zuschnitts" (17), die sich "in der Hervorhebung der regionalen Eigenart, meistens im Zusammenhang mit ethnisch-historischen Werten (gemeinsame Sprache, Bräuche, Religion, Geschichte etc.) entwickelt" (17) und die auf ein spezifisches Territorium, in der Regel unterhalb der Nationalstaatsebene, anzuwenden ist. Im weiteren untersucht sie dann Entstehungsbedingungen, Ziele und Einbindung verschiedener Regionalismen innerhalb der EU. Sie gibt einen Überblick über den bestehenden Stand der Forschung und über die Desiderate europäischer Politik, die den begründeten Regionalismus fördern, dem nationalistischen Separatismus aber entgegenwirken soll. Inhalt: 1. Regionalismus in der EU: Begriffsklärung und Abgrenzung; 2. Ursachenfeld des westeuropäischen Regionalismus; 3. Erscheinungsformen des Regionalismus in der EU und seine Auswirkungen auf die Nationalstaaten; 4. Europäische Institutionalisierung des Regionalismus.
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 3.1 Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Daiva Döring: Regionalismus in der Europäischen Union Berlin: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/11205-regionalismus-in-der-europaeischen-union_13260, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 13260 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA