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/ 17.06.2013
Marlis Dahne / Hasso Düvel (Hrsg.)

Streiten für bessere Zeiten. Zehn Jahre Kampf für Arbeit und Gerechtigkeit

Marburg: Schüren 2001; 113 S.; 2. Aufl.; 9,90 €; ISBN 3-89472-174-X
Mit der deutschen Einheit haben sich neben den politischen auch die existenziellen Verhältnisse der ostdeutschen Bevölkerung schlagartig verändert. Parallel zur Übernahme der ostdeutschen Stahl-, Metall- und Elektroindustrie durch westdeutsche Unternehmen schlossen sich west- und ostdeutsche GewerkschafterInnen zusammen, um für Arbeitnehmerinteressen einzustehen. Das Buch beschreibt aus der persönlichen Perspektive von Mitgliedern, Betriebsräten und Funktionären der IG Metall, "wie es war, als über Nacht die Planwirtschaft abgeschafft wurde und die Marktwirtschaft eingeführt werden sollte und eine beispiellose De-Industrialisierung durchgepeitscht wurde" (7). Aus dem Inhalt: Manfred Foede: Eine neue IG Metall in Berlin und Brandenburg - Erinnerungen an den Umbruch 1989 bis 1991 (39-48); Manfred Heger: Vom Kombinat in die Beschäftigungsgesellschaft (59-62); Herbert Mönch: Wilder Osten oder wie ich Gewerkschaftssekretär wurde (83-86); Peter Ernsdorf: Wir haben eine Industriewüste - und ein Netz voller Ideen (106-108).
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.3312.342 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Marlis Dahne / Hasso Düvel (Hrsg.): Streiten für bessere Zeiten. Marburg: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15948-streiten-fuer-bessere-zeiten_18239, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18239 Rezension drucken
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