Skip to main content
/ 19.06.2013
Uwe Staroske

Struktur, Wandel und Ströme des Arbeitsmarktes

Hamburg: Verlag Dr. Kovač 2003 (Wirtschaftspolitik in Forschung und Praxis 8); X, 243, XI, 100 S.; 89,- €; ISBN 3-8300-1123-7
Der Schwerpunkt dieser Untersuchung des Strukturwandels liegt auf empirischen Flowbetrachtungen. Staroske erklärt bisherige Flowbetrachtungen verschiedener Industrieländer und skizziert die wichtigsten Einflüsse auf die gesamtwirtschaftlichen Ströme. Die flowbezogene Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarktes wird in der Analyse mittels Zustrom-Dauer-Kurven gemessen. Der Autor betrachtet die Arbeitslosigkeit in diesem Kontext als gesamtwirtschaftliche Größe, welche die bestands- und flowbezogene Funktionsfähigkeit des Arbeitsmarktes beeinflusst. Er gelangt zu dem Schluss, dass eine Konzentration des wirtschaftpolitischen Handelns allein auf das Gründungsgeschehen keine Früchte trägt, da der gesamtwirtschaftlich gestiegene Anteil an vernichteten Arbeitsplätzen signifikant sei. Die hohen Schließungsquoten werden jedoch relativiert: „Hohe Gründungsquoten ziehen stets auch hohe Schließungsquoten nach sich, was auf die hohe Mortalität [...] zurückzuführen ist" (195). Sie seien seien lediglich ein Zeichen einer funktionierenden Konkurrenz am Markt. Darüber hinaus zeigt Staroske, dass die Zahl der Schrumpfungen für die Betrachtung bedeutsamer ist als diejenige der Schließungen.
Peter Rötzel (PR)
Student, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und FernUniversität Hagen.
Rubrizierung: 2.342 Empfohlene Zitierweise: Peter Rötzel, Rezension zu: Uwe Staroske: Struktur, Wandel und Ströme des Arbeitsmarktes Hamburg: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20473-struktur-wandel-und-stroeme-des-arbeitsmarktes_23865, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 23865 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA