/ 11.06.2013
Gunter Pauli
UpCycling. Wirtschaften nach dem Vorbild der Natur für mehr Arbeitsplätze und eine saubere Umwelt. Vorwort von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Nachwort von Fritjof Capra. Hrsg. von Johannes F. Hartkemeyer. Aus dem Englischen von Jürgen Dünnebier
München: Riemann Verlag 1999; 348 S.; 39,- DM; ISBN 3-570-50006-3Wiederverwertbares zu sammeln und für eine erneute Verwendung aufzubereiten, ist unter dem Schlagwort Recycling mittlerweile Alltag. Der Autor will mit seinem Konzept des Upcycling noch einen Schritt weitergehen: Die Wirtschaftsprozesse sollen so angelegt werden, daß kein Abfall mehr entsteht und auf jeder Verwertungsstufe Wertschöpfung möglich ist. Stoffkreisläufe in eng miteinander verbundenen Betrieben bilden die Grundlage des Konzepts. Paulis ZERI-Ansatz (Zero Emission Research Initiative) entstand zunächst als Projekt der Universität der Vereinten Nationen in Tokio. In diesem Buch erläutert er ihn und gibt eine Fülle von Beispielen für sinnvolle Einsatzmöglichkeiten. Dabei steht die technische bzw. ökonomische Seite im Vordergrund. Vieles von dem was er vorschlägt klingt noch visionär, nur wenig ist bislang realisiert worden. Paulis Ideen können der Umweltpolitik jedoch wichtige Impulse liefern.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.261 | 2.341 | 2.342 | 2.262
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Gunter Pauli: UpCycling. München: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10095-upcycling_11937, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 11937
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M. A., Politikwissenschaftler.
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