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/ 20.06.2013
Kerstin Gardill

Vom Regierenden Bürgermeister zum Kanzlerkandidaten. Willy Brandt in der öffentlichen Wahrnehmung von 1957 bis 1961

Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin 2004; 140 S.; brosch., 16,- €; ISBN 3-936846-77-4
Magisterarbeit. - Die Wahrnehmung Willy Brandts habe sich zwischen 1957 und 1961 deutlich verändert, stellt der Autor zu Beginn fest: Während Brandt schon vor seiner Wahl zum neuen Berliner Bürgermeister fast einhellig auf positive Resonanz gestoßen sei, sei er später als Kanzlerkandidat der Bundestagswahl 1961 zunehmend angegriffen und diffamiert worden. Diesen Meinungswechsel zeichnet die Autorin anhand einer Medienanalyse nach. Dazu wertete sie die Berichterstattung von führenden, vorwiegend überregionalen Tages- und Wochenzeitungen aus und führte zudem ein Expertengespräch mit Klaus Schütz, einem engen Mitarbeiter Brandts. Die Arbeit ist chronologisch gegliedert und vorwiegend deskriptiv gehalten. Erklärende Faktoren wurden jedoch zumeist nicht aus der eigentlichen Medienanalyse, sondern der ergänzenden Fachliteratur gewonnen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.3312.3332.313 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Kerstin Gardill: Vom Regierenden Bürgermeister zum Kanzlerkandidaten. Berlin: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22090-vom-regierenden-buergermeister-zum-kanzlerkandidaten_25182, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25182 Rezension drucken
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