/ 05.06.2013
Wolfgang Klug
Wohlfahrtsverbände zwischen Markt, Staat und Selbsthilfe
Freiburg i. Br.: Lambertus 1997; 347 S.; 64,- DM; ISBN 3-7841-0941-1Diss. phil. München. - Die Arbeit thematisiert im ersten Teil die Stellung und Probleme der freien Wohlfahrtsverbände vor dem Hintergrund engerer finanzieller Spielräume, des Gebots der Effizienzsteigerung, dem Auftreten privater Anbieter und der europäischen Integration. Daran schließt sich eine kurze Darstellung der Beziehungen von Wohlfahrtsverbänden zu Staat, Markt und Selbsthilfegruppen an. Den Hauptteil bildet die empirische Untersuchung des Verhältnisses von insgesamt fünf Kreisverbänden der Caritas und des Roten Kreuzes zum Staat, zur Marktwirtschaft und zu Selbsthilfegruppen. Ergebnisse der Arbeit sind, daß die untersuchten Kreisverbände in hohem Maße von staatlichen Geldern abhängig sind, die Konkurrenz zunimmt, marktwirtschaftliche Elemente zu geringe Beachtung finden und Selbsthilfegruppen nur ungenügend unterstützt und in die verbandliche Arbeit einbezogen werden.
Martina Böhner (Bö)
Dr.
Rubrizierung: 2.331 | 2.342
Empfohlene Zitierweise: Martina Böhner, Rezension zu: Wolfgang Klug: Wohlfahrtsverbände zwischen Markt, Staat und Selbsthilfe Freiburg i. Br.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7025-wohlfahrtsverbaende-zwischen-markt-staat-und-selbsthilfe_9405, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9405
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