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/ 17.06.2013
Klaus Hornung

Die offene Flanke der Freiheit. Studien zum Totalitarismus im 20. Jahrhundert

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2001 (Europäisches Forum 13); 174 S.; brosch., 18,40 €; ISBN 3-631-37968-4
In diesem Band sind noch einmal bisher weit verstreute Arbeiten aus den Jahren 1984 bis 2000 veröffentlicht. Dies aus der Sorge des Autors heraus, dass die Deutungslinie "Totalitarismus - Freiheitliche Demokratie" wieder durch das Geschichtsbild "Faschismus" - "Antifaschismus" verdrängt wird. Konsequenterweise ist daher der erste Aufsatz Tocqueville gewidmet, also der Frage nach den Voraussetzungen und Gefährdungen der freiheitlich-demokratischen Ordnung. Hat doch schon Tocqueville darauf hingewiesen, dass "aus der Aufklärung des 18. Jahrhunderts und aus der Französischen Revolution 'zwei Ströme' hervorgegangen waren, 'zwei entgegengesetzte Bewegungen, die man nicht miteinander verwechseln darf: die eine war der Freiheit, die andere dem Despotismus günstig'." (9) Inhalt: Welche Art von Despotismus die demokratischen Nationen zu fürchten haben; Emanzipation ist nicht Freiheit (25-38); Politischer Messianismus; Der Kommunismus in seiner Epoche; "Rede vom Frieden": Hitler und der Typus totalitärer Außenpolitik; Die Offensiven der totalitären Parteistaaten stießen aufeinander; Plebiszitäre Demokratie und totalitäre Diktatur; Metamorphosen des Totalitarismus im 20. Jahrhundert.
Heinz-Werner Höffken (HÖ)
Dr., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.
Rubrizierung: 2.25 Empfohlene Zitierweise: Heinz-Werner Höffken, Rezension zu: Klaus Hornung: Die offene Flanke der Freiheit. Frankfurt a. M. u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/16494-die-offene-flanke-der-freiheit_18939, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18939 Rezension drucken
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