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/ 20.06.2013
Michael Opielka (Hrsg.)

Bildungsreform als Sozialreform. Zum Zusammenhang von Bildungs- und Sozialpolitik

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2005 (Perspektiven der Sozialpolitik); 157 S.; brosch., 22,90 €; ISBN 978-3-531-14853-3
Ein zentrales Ergebnis der PISA-Studien ist, dass das Bildungssystem in Deutschland anders als in anderen Ländern nicht nur nicht zur Chancengleichheit beiträgt, sondern vielmehr soziale Ungleichheiten perpetuiert. Opielka unternimmt in seinem Sammelband den Versuch, die vor dem Hintergrund der PISA-Auseinandersetzungen neu aufgekeimte Debatte um Bildungsreformen als Sozialreformen zu dokumentieren und ihr neue Impulse zu geben. Nach einführenden Artikeln zum Bildungsbegriff, zu bildungspolitischen Konsequenzen aus PISA und zur Bildungsarmut im Ländervergleich wird Bildungsungleichheit aus dem Blickwinkel einer ökonomisch unterlegten Bildungsforschung beleuchtet. Die folgenden drei Beiträge gehen ausführlich auf die vorschulische Pädagogik, das Schulsystem in seinem Kontext sowie die Reformbemühungen innerhalb der Hochschulpolitik ein. Die Buchidee sowie einige seiner Beiträge gehen zurück auf zwei studentische Fachtagungen an der Fachhochschule Jena, die 2004 und 2005 stattfanden und in deren Mittelpunkt der Zusammenhang von Bildungs- und Sozialpolitik stand, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Studiengebühren und Ganztagsschulen.
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.3432.342 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Michael Opielka (Hrsg.): Bildungsreform als Sozialreform. Wiesbaden: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25407-bildungsreform-als-sozialreform_29446, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29446 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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