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/ 20.06.2013
Alexander Gallus (Hrsg.)

Deutsche Zäsuren. Systemwechsel seit 1806

Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag 2006; 336 S.; geb., 34,90 €; ISBN 978-3-412-30305-1
„Der Band ‚Deutsche Zäsuren’ will Geschichtswissenschaft mit politikwissenschaftlicher Analyse von Systemwechseln verbinden, um so die Auflösung alter und den Aufbau neuer Herrschaftsstrukturen im Deutschland des 19. und 20. Jahrhunderts besser zu verstehen sowie Elemente der Kontinuität und des Wandels im Übergang der verschiedenen staatlichen Ordnungen herauszuarbeiten.“ (9) Der Blick bleibt dabei auf staatliche Umbrüche im engeren Sinn gerichtet. Daher werden auch die (erfolglose) Revolution von 1848, der Arbeiteraufstand in der DDR 1953 oder die Jugendrevolte von 1968 ausgeblendet, weil diese nicht „das Kriterium eines erfolgreichen Systemwechsels erfüllen“ (10). Entsprechend konzentrieren sich die Beiträge auf die Untersuchung von Gründen und Ursachen der Instabilität des jeweils alten Regimes, auf Mechanismen des Übergangs zwischen Demokratie und Diktatur, sowie den in dieser Umbruchphase begründeten Ursachen von Stabilität und Instabilität der neuen Systeme. Bei dem Band handelt es sich um eine Lizenzausgabe der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.31 Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Alexander Gallus (Hrsg.): Deutsche Zäsuren. Köln/Weimar/Wien: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/25532-deutsche-zaesuren_29612, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 29612 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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