/ 05.06.2013
Camilla Warnke / Gerhard Huber (Hrsg.)
Die ökonomische Theorie von Marx - was bleibt? Reflexionen nach dem Ende des europäischen Kommunismus
Marburg: Metropolis-Verlag 1998; 240 S.; 44,- DM; ISBN 3-89518-158-7Die Autoren dieses Bandes sind Philosophen und Wirtschaftswissenschaftler aus dem Osten und Westen Deutschlands, die sich in dieser (bewußt gewählten) Zusammensetzung im November 1995 zu einer von der Werner Reimers-Stiftung geförderten Tagung in Bad Homburg trafen. Ziel dieser Tagungen, von denen es mehrere gab, war die Bestandsaufnahme deutsch-deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschung aus der Zeit der Teilung. Die Beiträge sind wenigstens teilweise von dem Interesse "an der Lebensfähigkeit eines machtabgelösten Marxismus" (10) gekennzeichnet.
Inhalt: Peter Ruben: Was bleibt von Marx' ökonomischer Theorie? (13-66); Hans G. Nutzinger: Was sonst noch von Marx' ökonomischer Theorie bleibt. Anmerkungen und Ergänzungen zu Peter Ruben (67-92); Gerhard Huber: Zur Kritik der Marxschen Klassentheorie (93-121); Gerhard Huber: Querverteilung versus Klassenverteilung. Anwendung einer Eigenvektor-Rechnung auf Daten der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen der Bundesrepublik Deutschland 1962-1991 (123-150); Heinz-Dieter Haustein: Karl Marx und evolutorische Ökonomik (151-178); Peter Weise: Evolution und Selbstorganisation bei Karl Marx (179-192); Manfred Lauermann: Marx als Wirtschaftssoziologe. Eine Problemskizze (193-226).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.33 | 5.45
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Camilla Warnke / Gerhard Huber (Hrsg.): Die ökonomische Theorie von Marx - was bleibt? Marburg: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6888-die-oekonomische-theorie-von-marx---was-bleibt_9235, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9235
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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