/ 21.06.2013
Jan Grasnick
Regionales Regieren in der Europäischen Union. Bayern, Rhône-Alpes und Oberösterreich im Vergleich
Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2007 (Sozialwissenschaft); IX, 260 S.; brosch., 35,90 €; ISBN 978-3-8350-6081-4Diss. Augsburg; Gutachter: R.-O. Schultze, H.-O. Mühleisen. – Politikfeldanalysen befassen sich mit den konkreten Determinanten und Wirkungen politischen Handelns. Der Bereich regionalen Regierens in der EU ist dabei noch wenig untersucht; insbesondere fehlen bisher vergleichende Untersuchungen wie die vorliegende. Sie entfaltet das Thema im Sinne des Multi-Level-Ansatzes im Vergleich der Länder Bayern und Oberösterreich sowie der Region Rhône-Alpes. Das sind politische Räume recht unterschiedlicher staatsrechtlicher Organisation. Damit wird die regionale Wirklichkeit in der EU beispielhaft abgebildet. Denn die Vielfalt in der EU spiegelt sich insbesondere in ihrer regionalen Dimension, die damit das „europäische Phänomen” schlechthin darstellt. Das zeigt sich auch für das regionale Regieren im europäischen Kontext und erschwert die Herausarbeitung einer Policy-Typologie. Denn die einzelnen Regionen verfolgen je eigene Strategien und Politikstile, um ihre europäischen Interessen zu wahren. Der Vergleich der drei untersuchten Regionen im Hinblick auf allgemeine politische Handlungsmuster, die regionale Strukturpolitik sowie die Bildungs- und Ausbildungspolitik belegt dies sehr deutlich.
Klaus Kremb (KK)
Dr., Oberstudiendirektor, Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler, Lehrbeauftragter, Fachgebiet Politikwissenschaft, TU Kaiserslautern.
Rubrizierung: 3.1 | 3.3 | 3.5 | 3.7
Empfohlene Zitierweise: Klaus Kremb, Rezension zu: Jan Grasnick: Regionales Regieren in der Europäischen Union. Wiesbaden: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28639-regionales-regieren-in-der-europaeischen-union_33757, veröffentlicht am 16.04.2008.
Buch-Nr.: 33757
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Dr., Oberstudiendirektor, Wilhelm-Erb-Gymnasium Winnweiler, Lehrbeauftragter, Fachgebiet Politikwissenschaft, TU Kaiserslautern.
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