/ 21.06.2013
Marianne Spiller-Hadorn (Hrsg.)
Adolfo Pérez Esquivel. Der gewaltfreie Rebell
Zürich: Orell Füssli Verlag AG 2006; 191 S.; geb., 24,- €; ISBN 978-3-280-06079-7Vorgestellt wird der argentinische Friedensnobelpreisträger von 1980, Esquivel. Die Herausgeberin hat Auszüge aus Texten, Reden, Aufsätzen und offenen Briefen zusammengestellt, die Aufschluss über seine Biografie und seine politischen Motive geben. Beeinflusst vor allem durch die von Gandhi geprägte Idee der Gewaltlosigkeit, war Esquivel 1974 Koordinator der lateinamerikanischen gewaltfreien Gruppen geworden, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen. Später engagierte er sich auch für Kinder und Jugendliche, setzte sich für die inhaftierte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ein und reiste zu Friedensmissionen in das Grenzgebiet zwischen Peru und Ecuador sowie 1999 in den Irak. In seinem Vorwort betont der Dalai Lama, dass eine gewaltfreie Haltung, wie Esquivel sie vertrete, ein Zeichen der Stärke sei.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.1 | 2.65 | 4.42
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Marianne Spiller-Hadorn (Hrsg.): Adolfo Pérez Esquivel. Zürich: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26512-adolfo-prez-esquivel_30904, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 30904
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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