Skip to main content
/ 20.06.2013
Peter Hübner / Christoph Kleßmann / Klaus Tenfelde (Hrsg.)

Arbeiter im Staatssozialismus. Ideologischer Anspruch und soziale Wirklichkeit

Köln/Weimar/Wien: Böhlau Verlag 2005 (Zeithistorische Studien 31); 515 S.; geb., 57,90 €; ISBN 3-412-18705-4
Wie gestaltete sich das Verhältnis zwischen Arbeiterschaft und Parteidiktatur? Und welche sozialen Wirkungen zog die politische Inszenierung „der Arbeiterklasse“ im sozialistischen Osteuropa und in der DDR nach sich? An diesen beiden Fragen orientieren sich die Beiträge, die auf ein Kolloquium zurückgehen. 30 Historiker aus verschiedenen europäischen Ländern nahmen daran im September 2003 im Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam teil. In seinem einleitenden Beitrag skizziert Tenfelde die andauernden Wirkungen davon, dass die Arbeiterbewegung vor 1989 verstaatlicht war und eine legitimatorische Funktion zu erfüllen hatte: „Die osteuropäischen Gewerkschaften müssen sich nicht nur relegitimieren im Sinne der Verteidigung von Arbeiterinteressen, sondern sie müssen sich ihren gesellschaftspolitischen Platz erst noch erobern“ (19).
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.252.612.622.222.314 Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Peter Hübner / Christoph Kleßmann / Klaus Tenfelde (Hrsg.): Arbeiter im Staatssozialismus. Köln/Weimar/Wien: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24343-arbeiter-im-staatssozialismus_28066, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28066 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
CC-BY-NC-SA