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/ 11.06.2013
Thomas Buchheim

Aristoteles

Freiburg i. Br./Basel/Wien: Herder 1999 (Herder Spektrum 4764); 203 S.; 16,80 DM; ISBN 3-451-04764-0
Den im Vorwort an sich selbst gestellten Anspruch, "die Kerngedanken der aristotelischen Philosophie auf eine möglichst gemeinverständliche Weise" (7) darzulegen, erfüllt der Autor in vorbildlicher Weise. Nach einer biographischen Skizze Aristoteles' arbeitet er das corpus aristotelicum systematisch in vier Schritten durch: die wesentlich im Organon und in der Zweiten Analytiken explizierte aristotelische "Wissenschaftstheorie" bildet die Grundlage für das Verständnis der "theoretischen Wissenschaften", die den größten Teil des aristotelischen Werkes ausmachen. Ein Überblick über die "praktische Philosophie" des Aristoteles sowie über die von der Praxis klar unterschiedenen "Künste" komplettieren den kursorischen Abriß des aristotelischen Werkes. Das Literaturverzeichnis am Ende verzichtet auf eine Auflistung der neuesten Publikationen der Aristotelesforschung, sondern gibt ganz im Sinne des einführenden Charakters des Werkes einen thematisch gegliederten Überblick über weiterführende Bücher und Artikel, die sich auch an ein Publikum von Nicht-Fachleuten richten. Die generell oder in einen bestimmten Themenkomplex einführenden Werke, die der Autor für empfehlenswert hält, werden kurz charakterisiert. Inhaltsübersicht: I. Biographie und allgemeine Charakterisierung der Werke; II. Von der Dialektischen Methode zur Wissenschaft; III. Der ursächliche Bau des Wirklichen; IV. Das Tun der Menschen und seine Effekte.
Florian Weber (FW)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.31 Empfohlene Zitierweise: Florian Weber, Rezension zu: Thomas Buchheim: Aristoteles Freiburg i. Br./Basel/Wien: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10337-aristoteles_12225, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12225 Rezension drucken
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