/ 19.06.2013
Hans Janitschek
Arnold von Kalifornien. Der steile Weg des Steirerbuben Arnold Schwarzenegger
Wien: Molden Verlag 2003; 200 S.; hardc., 16,80 €; ISBN 3-85485-105-7„Ich hatte nur 21 Tage Zeit, dieses Buch zu schreiben" (198) gesteht der österreichische Journalist Janitschek im Nachwort. Zeit für Tiefgang war damit nicht. In kurzen Kapiteln hat Janitschek vielmehr alles über Schwarzenegger zusammengeschrieben, was in den Zeitungsarchiven zu finden war. Dabei ergreift er für den Porträtierten Partei und schlägt im Schnelldurchlauf noch einmal die Schlachten des Gouverneurswahlkampfes. Geradezu auffällig ist Janitschek damit beschäftigt, Schwarzenegger als Freund der Juden darzustellen. Die Freundschaft zu Kurt Waldheim wird damit als politisch unverdächtig präsentiert. Die politischen Ansichten des kalifonischen Gouverneurs vermittelt der Autor mit einigen aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten Schwarzeneggers. Das Buch ist politikwissenschaftlich irrelevant. Es bietet nicht einmal ein Lesevergnügen.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.64 | 2.1 | 2.4
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Hans Janitschek: Arnold von Kalifornien. Wien: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/20559-arnold-von-kalifornien_23986, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 23986
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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