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/ 18.06.2013
Martha Roßmayer

Das deutsche Forschungssystem und die Forschungsförderung der EU - kompatibel oder auf lange Sicht problematisch?

Würzburg: Ergon 2002 (Spektrum Politikwissenschaft 23); 293, XI S.; brosch., 35,- €; ISBN 3-89913-280-7
Diss. Phil. Augsburg; Gutachter: T. Stammen, R.-O. Schultze. - Obgleich die EU nur einen Anteil von durchschnittlich 4% an der öffentlichen Forschungsförderung in den Mitgliedstaaten erreicht, ist ein Bedeutungszuwachs des europäischen Forschungsförderungswesens für die nationale bzw. regionale Ebene in den Mitgliedstaaten seit Mitte der 80er-Jahre feststellbar. Ausgehend von dieser Prämisse untersucht die Autorin das Verhältnis von europäischer und nationaler Forschungspolitik und -förderung am Beispiel Deutschlands. Roßmayer zeichnet in ihrer Politikfeldanalyse zunächst die mitgliedstaatliche Dimension der Forschungsförderung in der Bundesrepublik Deutschland im Spannungsfeld von Föderalismus und bundesstaatlicher Rahmengestaltung nach. Dann steht die Analyse der Gemeinschaftspolitik seit den Römischen Verträgen im Mittelpunkt. Nach der Skizzierung dieser internen und externen Bestimmungsfaktoren für dieses Politikfeld untersucht die Autorin - im Vergleich mit anderen europäischen Staaten sowie mit den USA - die konkrete Ausgestaltung der deutschen Forschungspolitik und damit die Frage nach der Kompatibilität der deutschen mit der EU-Forschungsförderung.
Stefan Gänzle (GÄ)
Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.3433.5 Empfohlene Zitierweise: Stefan Gänzle, Rezension zu: Martha Roßmayer: Das deutsche Forschungssystem und die Forschungsförderung der EU - kompatibel oder auf lange Sicht problematisch? Würzburg: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19242-das-deutsche-forschungssystem-und-die-forschungsfoerderung-der-eu---kompatibel-oder-auf-lange-sicht-problematisch_22349, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22349 Rezension drucken
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