/ 20.06.2013
Jens Kersten
Das Klonen von Menschen. Eine verfassungs-, europa- und völkerrechtliche Kritik
Tübingen: Mohr Siebeck 2004 (Jus Publicum 115); XL, 679 S.; Ln., 129,- €; ISBN 3-16-148464-9Habilitationsschrift. - Der Autor diskutiert das Klonen von Menschen zu reproduktiven, therapeutischen, wissenschaftlichen und diagnostischen Zwecken vor dem Hintergrund der nationalen, europäischen und völkerrechtlichen Klonverbote. Damit nimmt er eine der aktuell zentralen bioethischen Fragestellungen auf. Kersten plädiert für eine verantwortungsvolle Daseinsvorsorge für künftige Menschen, deren Würde, Integrität und Gleichheit er durch das Klonen infrage gestellt sieht. Auf dieser Grundlage kommt er zu dem Ergebnis, dass bereits das Klonen totipotenter menschlicher Zellen untersagt werden sollte und unterbreitet entsprechende juristische Regelungsvorschläge für ein Verbot des Klonens.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.2 | 4.1 | 2.343 | 3.5 | 4.3 | 5.44
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Jens Kersten: Das Klonen von Menschen. Tübingen: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22894-das-klonen-von-menschen_26144, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 26144
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M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
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