/ 18.06.2013
Iris Stahlke
Das Rollenspiel als Methode der qualitativen Sozialforschung. Möglichkeiten und Grenzen
Münster u. a.: Waxmann Verlag 2001 (Internationale Hochschulschriften 332); 236 S.; brosch., 25,50 €; ISBN 3-89325-883-3Diss. Bremen; Gutachter: T. Leithäuser. - Die Autorin, Mitarbeiterin am Institut für Psychologie und Sozialforschung an der Universität Bremen, fragt, inwieweit sich die Anwendung des Rollenspiels insbesondere für die sozialpsychologische Forschung eignet. Neben der theoretischen Auseinandersetzung mit soziologischen Rollenkonzeptionen und Methoden der qualitativen Sozialforschung wendet sie das Verfahren Rollenspiel in der Praxis an. Als Anwendungsfall dient ihr ein Weiterbildungsprojekt für Fahrerinnen und Fahrer eines Unternehmens des ÖPNV zur Bewältigung von Krisensituationen. Hierbei zeigt sich, dass das Rollenspiel speziell bei schwer zugänglichen Forschungsfeldern eine geeignete Erhebungsmethode darstellt und sich in Verbindung mit der Auswertungsmethode der tiefenhermeneutischen Textinterpretation als besonders effektiv erweist.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 1.2
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Iris Stahlke: Das Rollenspiel als Methode der qualitativen Sozialforschung. Münster u. a.: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18020-das-rollenspiel-als-methode-der-qualitativen-sozialforschung_20801, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20801
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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