/ 05.06.2013
Friedrich Tenbruck
Das Werk Max Webers. Gesammelte Aufsätze zu Max Weber. Hrsg. von Harald Homann
Tübingen: Mohr Siebeck 1999; XXIV, 271 S.; Ln., 128,- DM; ISBN 3-16-146976-3"Max Weber kann zum Beruf werden; mindestens in der doppelten Bedeutung, die Weber selbst diesem Begriff in seinen Vorträgen zu Wissenschaft und Politik als Beruf abgewonnen hat." (Homann, VII) Die hier versammelten Aufsätze umspannen einen Zeitraum von über 30 Jahren und zeigen, wie sehr diese treffende Kennzeichnung Homanns für den 1994 verstorbenen Soziologen Tenbruck der Fall gewesen ist; in der Auseinandersetzung mit Weber, im Nachdenken über ihn und im Nach-Denken seiner Kategorien und Forschungsansätze. Mit Ausnahme des letzten Aufsatzes sind alle Beiträge in ihrer originalen Form photomechanisch abgedruckt, haben also auch ihre ursprüngliche Paginierung beibehalten. Wie das ausgewählte Verzeichnis der Schriften Tenbrucks (263-267) zeigt, sind dies längst nicht alle Aufsätze über Weber aus seiner Feder, aber doch eine wichtige und repräsentative Auswahl.
Inhalt: Harald Homann: Einleitung (VII-XXIV). Friedrich Tenbruck: Die Genesis der Methodologie Max Webers (1959); Das Werk Max Webers (1975); Wie gut kennen wir Max Weber? (1975); Abschied von 'Wirtschaft und Gesellschaft' (1977); Das Werk Max Webers: Methodologie und Sozialwissenschaften (1986); Max Weber und Eduard Meyer (1988); Die Wissenschaftslehre Max Webers (1994); Nachwort [zu Max Webers 'Wissenschaft als Beruf'] (1995).
Michael Dreyer (MD)
Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 5.46
Empfohlene Zitierweise: Michael Dreyer, Rezension zu: Friedrich Tenbruck: Das Werk Max Webers. Tübingen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/6666-das-werk-max-webers_8997, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 8997
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Prof. Dr., Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
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