/ 21.06.2013
Theodora Papadopoulou
Deliberative Demokratie und Diskurs; eine Debatte zwischen Habermas und Rawls
Online-Publikation 2005 (http://tobias-lib.ub.uni-tuebingen.de/volltexte/2007/2578/pdf/PhD_complete.pdf); 198 S.Philosoph. Diss. Tübingen; Gutachter: O. Höffe, A. Pinzani. – Es sei nicht nötig, eine neue oder alternative deliberative Demokratiekonzeption zu entwickeln, schreibt die Autorin. Ihr gehe es darum, die Grundsätze der entsprechenden Theorien von Habermas und Rawls zu untersuchen. Dazu erläutert sie die von Habermas vorgenommene Trennung von Öffentlichkeit und Privatsphäre im Diskurs sowie den Gerechtigkeitsbegriff bei Rawls, ferner geht sie in einem Exkurs auf die alternative Gerechtigkeitskonzeption von Höffe ein – eine nette Würdigung ihres Doktorvaters. Anschließend vergleicht die Autorin die Demokratiemodelle von Habermas und Rawls. Störend wirken im Text Formulierungen wie „Habermas denkt“ (177 u. a.). Die Arbeit stellt insgesamt lediglich einen referierenden Abgleich der Gemeinsamkeiten und Unterschiede der untersuchten Theorien dar.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.46
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Theodora Papadopoulou: Deliberative Demokratie und Diskurs; eine Debatte zwischen Habermas und Rawls 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27636-deliberative-demokratie-und-diskurs-eine-debatte-zwischen-habermas-und-rawls_32435, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 32435
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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