/ 21.06.2013
Thomas Stehlik
Denken und Handeln im Zeichen der Globalisierung. Implikationen für Konzept und Umsetzung systemischen Denkens: Der Kyoto-Prozess in der EU
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2006 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 523); XXVI, 521 S.; brosch., 86,- €; ISBN 978-3-631-53047-4Diss. Passau; Gutachter: M. Sebaldt, H. Oberreuter. – Stehlik beschäftigt sich mit dem „systemischen Denken“ und den Problemen, die dessen praktische Anwendung bisher erschwert beziehungsweise sogar verhindert haben. Globale systemische Probleme, die wechselseitig verknüpft und voneinander abhängig sind, gefährdeten das Wohl der Menschheit und zukünftiger Generationen, so der Autor. Zu ihnen zählt er die Gefährdung des Weltklimas durch die vom Menschen verursachte Erwärmung der Erdatmosphäre. Angesichts der Komplexität des Problems sei letztlich nur ein ebenso komplex-systemisch angelegtes Entscheidungsverhalten angemessen. Am Beispiel der EU-Aktivitäten zur Implementierung des internationalen Klimaschutzabkommens von Kyoto untersucht er, ob und inwieweit systemisches Denken heute bereits in (europa)politischen Entscheidungsprozessen praktiziert wird.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.5 | 4.45 | 2.261 | 5.2 | 5.45
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Thomas Stehlik: Denken und Handeln im Zeichen der Globalisierung. Frankfurt a. M. u. a.: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26070-denken-und-handeln-im-zeichen-der-globalisierung_30321, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 30321
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
CC-BY-NC-SA