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/ 18.06.2013
Susanne Urban-Fahr

Der Philo-Verlag 1919-1938. Abwehr und Selbstbehauptung

Hildesheim/Zürich/New York: Georg Olms Verlag 2001 (Haskala 21); 293 S.; Ln., 35,80 €; ISBN 3-487-11413-5
Die Geschichte des in den Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens (C. V.) eingebundenen Philo-Verlages ist ein Spiegelbild deutsch-jüdischer Geschichte in der Weimarer Republik und in den ersten Jahren unter nationalsozialistischer Diktatur. Die Arbeit zeigt, wie weitreichend der C. V. über den Philo-Verlag als vereinseigenes publizistisches Instrument die Abwehrarbeit gegen Antisemitismus und gegen die NSDAP organisierte, mit dem Ziel, Demokratie und gesellschaftlichen Frieden in der Weimarer Republik zu erhalten. Nach dem Scheitern dieses Unterfangens stellte der Philo-Verlag dann ab 1933 mit seinen Veröffentlichungen den vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens stehenden deutschen Juden praktische Ratgeber und geistige Orientierungshilfen, aber auch Unterhaltungsliteratur zur Verfügung.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.3112.312 Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Susanne Urban-Fahr: Der Philo-Verlag 1919-1938. Hildesheim/Zürich/New York: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19144-der-philo-verlag-1919-1938_22231, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 22231 Rezension drucken
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