/ 21.06.2013
Heiko Bollmeyer
Der steinige Weg zur Demokratie. Die Weimarer Nationalversammlung zwischen Kaiserreich und Republik
Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag 2007 (Historische Politikforschung 13); 476 S.; kart., 49,90 €; ISBN 978-3-593-38445-0Geschichtswiss. Diss. Bielefeld; Gutachter: H.-G. Haupt. – Die Arbeit entstand im Zusammenhang des Bielefelder Sonderforschungsbereiches „Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte“. Entsprechend versteht sich die Studie als Beitrag zu einer Kulturgeschichte des Politischen. Bollmeyer unternimmt eine Diskursanalyse der Verfassungsdebatten im späten Kaiserreich (1916-18), in der Weimarer Nationalversammlung (1919) und während der Beratungen um ein Republikschutzgesetz (1922). Im Zentrum steht die Frage nach den in diesen Debatten zum Ausdruck kommenden Demokratiekonzepten. In der Darstellung der verfassungspolitischen Auseinandersetzungen beschreibt Bollmeyer den äußeren Rahmen (Vorbedingungen, Regularien, Gebäude) der Verhandlungen, die zentralen inhaltlichen Kontroversen und die Wahrnehmung der Diskussionen in der Presse.
Sebastian Lasch (LA)
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
Rubrizierung: 2.311
Empfohlene Zitierweise: Sebastian Lasch, Rezension zu: Heiko Bollmeyer: Der steinige Weg zur Demokratie. Frankfurt a. M./New York: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/28273-der-steinige-weg-zur-demokratie_33275, veröffentlicht am 02.04.2008.
Buch-Nr.: 33275
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
M. A., wiss. Mitarbeiter, Institut für Politikwissenschaft, Universität Jena.
CC-BY-NC-SA