/ 18.06.2013
Winfrid Halder
Deutsche Teilung. Vorgeschichte und Anfangsjahre der doppelten Staatsgründung
München/Zürich: Pendo Verlag 2002; 272 S.; brosch., 9,90 €; ISBN 3-85842-552-4Obwohl weder von west- noch von ostdeutschen Politikern wirklich gewollt, war die deutsche Teilung 40 Jahre lang Realität. Politische Erwägungen der Alliierten, die praktische Politik der deutschen Politiker, Hypotheken des NS-Systems und viele weitere Faktoren führten in ihrem Zusammenwirken zu diesem Ergebnis. Der Autor zeichnet aus historischer Perspektive nach, wie sich die deutsch-deutsche Teilung bereits seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges abzeichnete und in den ersten Jahren nach der Gründung der beiden deutschen Staaten entwickelte und will so das komplexe Ursachengeflecht für diesen Prozess entfalten.
Inhaltsübersicht: I. London, Dezember 1947: alliierte Deutschland-Politik in der Sackgasse; II. München, Juni 1947: Deutsche Politik in der Sackgasse; III. Die Zweistaatlichkeit wirft ihre Schatten voraus; IV. Die Teilung der deutschen Wirtschaft; V. Die Spaltung wird in staatliche Form gebracht; VI. „Wohlstand für alle" oder „krisenfreie Wirtschaft"? - Die erste Runde der Systemkonkurrenz.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.313 | 2.314
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Winfrid Halder: Deutsche Teilung. München/Zürich: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17360-deutsche-teilung_19980, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 19980
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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