/ 18.06.2013
Gerhard Schulze
Die Beste aller Welten. Wohin bewegt sich die Gesellschaft im 21. Jahrhundert?
München/Wien: Carl Hanser Verlag 2003; 392 S.; 24,90 €; ISBN 3-446-20281-1Nichts präge die Kultur des Westens so sehr wie die Vorstellung, die beste aller Welten sei noch nicht verwirklicht, schreibt Schulze, Professor für empirische Sozialforschung in Bamberg. Aber „wie könnte eine Fortsetzung der Moderne aussehen?" (12) Schulze erklärt aus soziologischer Perspektive die bisherige Entwicklung der modernen Gesellschaften als stetiges Steigerungsspiel, das von der Forderung, aufzuhören und umzudenken begleitet werde „wie ein unausgesetztes Hintergrundgeräusch" (119). Auch in der Zukunft werde das Steigerungsspiel, das für immer neuere Technik und immer mehr Konsum sorge, nicht verschwinden. Seine Bedeutung könne aber in dem Maß zurückgehen, in dem sich die Menschen verstärkt den Fragen des Zusammenlebens, des Alltagswissens und der Kultur widmeten.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.42 | 2.2
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Gerhard Schulze: Die Beste aller Welten. München/Wien: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/19035-die-beste-aller-welten_22101, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 22101
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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