/ 17.06.2013
Ralf Thomas Baus
Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands in der sowjetisch besetzten Zone 1945 bis 1948. Gründung - Programm - Politik
Düsseldorf: Droste Verlag 2001 (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 36); 590 S.; geb., 42,- €; ISBN 3-7700-1884-2Diss. Bonn; Gutachter: H.-P. Schwarz, K. Hildebrand. - Die Entwicklung der Ost-CDU unterscheidet sich grundlegend von der Geschichte der CDU der alten Bundesrepublik. Aus verschiedenen regionalen Gründungen hervorgegangen, war die Ost-CDU von Anfang an in den von der SED dominierten Parteienblock integriert. In die Phase des Parteiaufbaus fiel der Konflikt um die Bodenreform in der SBZ, in dem sich sofort zeigte, wie gering der Handlungsspielraum einer politischen Partei jenseits der SED war. "Die Möglichkeit parlamentarischer Opposition hat es in der sowjetisch besetzten Zone zu keinem Zeitpunkt gegeben." (467) Im Herbst 1948 wurde zudem mit Otto Nuschke ein Parteivorsitzender installiert, der im Sinne der sowjetischen Verwaltung arbeitete.
Natalie Wohlleben (NW)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.314 | 2.331
Empfohlene Zitierweise: Natalie Wohlleben, Rezension zu: Ralf Thomas Baus: Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands in der sowjetisch besetzten Zone 1945 bis 1948. Düsseldorf: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15919-die-christlich-demokratische-union-deutschlands-in-der-sowjetisch-besetzten-zone-1945-bis-1948_18205, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 18205
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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