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/ 18.06.2013
Anke Nagy

Die Entwicklung einer internationalen Wettbewerbsordnung. Möglichkeiten und Grenzen aus organisationstheoretischer und politökonomischer Sicht

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2002; 258 S.; brosch., 40,40 €; ISBN 3-631-39528-0
Wirtschaftswiss. Diss. Hohenheim; Gutachter: I. Schmidt, L. Vollmer. - Die Globalisierung hat unter anderem zur Folge, dass der freie Wettbewerb durch Konzentrationsprozesse immer stärker behindert wird. Ob unter diesen Umständen die bestehenden internationalen Organisationen und Abkommen zur Wettbewerbsregulierung ausreichen, ist das Thema dieser in erster Linie an Ökonomen gerichteten Arbeit. Die Autorin favorisiert multilaterale Lösungen, verweist aber darauf, dass die USA als entscheidender Faktor bei der Errichtung einer funktionierenden Wettbewerbsordnung insbesondere unter der gegenwärtigen Regierung eher bilaterale Arrangements bevorzugen. Die Chancen stehen dementsprechend schlecht. Inhaltsübersicht: I. Ansätze einer internationalen Wettbewerbskontrolle: 1. Unilateraler Ansatz; 2. Bilateraler Ansatz; 3. Multilaterale Wettbewerbsordnung. II. Eine politökonomische Betrachtung: 4. Nationale Wettbewerbspolitik und die Neue Politische Ökonomie; 5. Internationale Gesichtspunkte; 6. Eine internationale Wettbewerbsordnung aus der Sicht der Neuen Politischen Ökonomie.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.433.64.24.3 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Anke Nagy: Die Entwicklung einer internationalen Wettbewerbsordnung. Frankfurt a. M. u. a.: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18522-die-entwicklung-einer-internationalen-wettbewerbsordnung_21467, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 21467 Rezension drucken
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