/ 21.06.2013
Christian Hilmes
Die Europäische Union als Partei völkerrechtlicher Verträge. Zugleich ein vergleichender Blick auf die primärrechtlichen Bestimmungen über das auswärtige Unionshandeln nach Nizza 2001 und Rom 2004
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 2006 (Schriften zur Europäischen Integration und Internationalen Wirtschaftsordnung 4); 486 S.; brosch., 89,- €; ISBN 978-3-8329-2464-5Rechtswiss. Diss. Frankfurt a. M.; Gutachter: S. Kadelbach, S. Pieper. – Die Europäische Union hat sich als bedeutende Akteurin im internationalen Rechtsverkehr etabliert. Vor diesem Hintergrund untersucht Hilmes in seiner rein juristischen Arbeit die Kompetenz der Union, in unterschiedlichen Politikfeldern völkerrechtliche Verträge zu schließen. Er analysiert zunächst das Wie des Vertragsschlusses und untersucht das Kompetenzgefüge und die unterschiedlichen Vertragsschlussmechanismen auf der Grundlage der geltenden Verträge und des Verfassungsvertrages. Auch die Frage nach der Völkerrechtspersönlichkeit der EU wird unter Heranziehung neuer Thesen beantwortet. Demnach entwickele sich die Union zunehmend zu einer eigenständigen Handlungsebene, die Mitgliedstaaten würden mehr und mehr von der völkerrechtlichen Bühne verdrängt.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.1 | 3.2 | 3.6 | 4.1
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christian Hilmes: Die Europäische Union als Partei völkerrechtlicher Verträge. Baden-Baden: 2006, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/27735-die-europaeische-union-als-partei-voelkerrechtlicher-vertraege_32570, veröffentlicht am 07.03.2008.
Buch-Nr.: 32570
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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