/ 05.06.2013
Maike Eggemann
Die Frau in der Volksbildung 1919-1933. Wege zur Emanzipation?
Frankfurt a. M.: dipa-Verlag 1997 (Siegener Frauenforschungsreihe 4); 310 S.; brosch., 39,80 DM; ISBN 3-7638-0389-0Die Arbeit kreist um das Verhältnis von Emanzipation und "Frauenbildung" versus der traditionellen Leitkategorie der "Mütterlichkeit" in der Weimarer Republik. Im Verlaufe der zwanziger Jahre, so die Autorin, entwickelte sich zwar ein breiter werdendes Spektrum von spezifischen volksbildnerischen Angeboten für Frauen; organisatorische Partizipation, beispielsweise in Führungspositionen von Volkshochschulen, wurde Frauen jedoch noch nicht ermöglicht. Das Thema "Frauenbildung" wird sowohl im Kontext der allgemeinen Diskussion um Volksbildung und Volkshochschulen beleuchtet als auch anhand von präzisen Einzeluntersuchungen zu exemplarischen "sozialistischen" wie auch "bürgerlichen" Abend- und Heimvolkshochschulen.
Kaspar Nürnberg (KN)
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
Rubrizierung: 2.36 | 2.311 | 2.263
Empfohlene Zitierweise: Kaspar Nürnberg, Rezension zu: Maike Eggemann: Die Frau in der Volksbildung 1919-1933. Frankfurt a. M.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/7426-die-frau-in-der-volksbildung-1919-1933_9888, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 9888
Rezension drucken
M. A., Historiker, Geschäftsführer des Vereins Aktives Museum, Berlin.
CC-BY-NC-SA