/ 21.06.2013
Matthias Heise
Die Renaissance der Regionen. Neue Ansätze in den Theorien der Internationalen Beziehungen: Regionaler Sicherheitskomplex und Regionale Ordnungen
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 2008 (Europäische Hochschulschriften: Reihe XXXI, Politikwissenschaft 558); XV, 130 S.; brosch., 27,50 €; ISBN 978-3-631-58042-4Politikwiss. Magisterarbeit Jena; Gutachter: H. Hubel, M. Kaim. – Die Arbeit stellt den Versuch dar, Ausprägungen der internationalen Regionalismusforschung theoretisch aufzuarbeiten und durch Zusammenführung zweier Ansätze eine Grundlage für die empirische Untersuchung regionaler Kooperation bzw. Konfrontation zu schaffen. Hierzu werden die beiden Ansätze „Regionale Sicherheitskomplexe“ und „Regionale Ordnungen“ herangezogen und auf ihre zentralen Aussagen hin untersucht. Die Verknüpfung beider Theoriekonzeptionen führt in der Tat zu einem zwar nicht gerade handlichen, aber interessanten methodisch-analytischen Analyserahmen, der als „Werkzeugkasten“ für anknüpfende empirische Studien dienen kann. Dieser Rahmen vereint nicht nur die beiden genannten Ansätze, sondern stellt über den Umweg der ihnen zugrunde liegenden neorealistischen, liberalen und konstruktivistischen Prämissen zugleich eine – wenn auch nicht durchgängig konsequente – Synthese der Großtheorien der internationalen Beziehungen dar.
Christian Becker (BEC)
Dr. rer. pol.
Rubrizierung: 4.1
Empfohlene Zitierweise: Christian Becker, Rezension zu: Matthias Heise: Die Renaissance der Regionen. Frankfurt a. M. u. a.: 2008, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/29368-die-renaissance-der-regionen_34745, veröffentlicht am 02.09.2008.
Buch-Nr.: 34745
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Dr. rer. pol.
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