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/ 11.06.2013
Carsten Eppendorfer

Die staatliche Transrapid-Förderung. Ordnungspolitischer Sündenfall oder strategische Investition in die Zukunft?

Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 1999 (Vorträge und Studien aus dem Institut für Verkehrswissenschaften an der Universität Münster 33); 75 S.; kart., 24,- DM; ISBN 3-525-85756-X
Die Diplomarbeit analysiert die umstrittene staatliche Förderung der Magnetschwebebahn Transrapid unter drei Aspekten: Im ersten Teil wird das Projekt hinsichtlich seiner technischen, ökologischen und wirtschaftlichen Merkmale beurteilt. Teil II untersucht mit Ansätzen aus der Theorie des Marktversagens sowie der neuen Außenhandelstheorie, inwieweit die staatliche Transrapid-Förderung gerechtfertig ist. Teil III analysiert - allerdings in sehr knapper Form - die politischen Entscheidungen, die zur Förderung des Transrapid geführt haben mittels Ansätzen aus der Politischen Ökonomie. Der Autor kommt zu folgendem Ergebnis: "Ohne eine staatliche Förderung hätte die Privatwirtschaft die Entwicklungskosten für den Transrapid aufgrund erheblicher Zweifel an seiner betriebswirtschaftlichen Rentabilität wohl kaum selbst getragen und das Projekt Transrapid vermutlich schon vor Jahren aufgegeben." (64)
Silke Becker (Be)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.343 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Carsten Eppendorfer: Die staatliche Transrapid-Förderung. Göttingen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10702-die-staatliche-transrapid-foerderung_12653, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12653 Rezension drucken
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