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/ 11.06.2013
Karoline Kerber

Die vorübergehende Schutzgewährung in der Europäischen Union. Völkerrechtliche Grundlagen, innerstaatliches Recht und Harmonisierung unter besonderer Berücksichtigung der Harmonisierungsperspektiven

Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 1998; 411 S.; brosch., 49,- DM; ISBN 3-933240-30-1
Rechtswiss. Diss. Konstanz; Gutachter: K. Hailbronner, H. Wilms. – Die Autorin möchte Wege aufzeigen, "wie die Regelungen der vorübergehenden Schutzgewährung in der Europäischen Union sowohl im Hinblick auf die Interessen der schutzsuchenden Personen als auch im Hinblick auf die Interessen der Mitgliedstaaten als Aufnahmestaaten verbessert werden können" (25). Kerber beschränkt ihre Untersuchung auf den Personenkreis, der nicht nach der Genfer Konvention als Flüchtling anerkannt wird, der gleichwohl wegen einer Schutzbedürftigkeit aus anderen Gründen vorübergehend Schutz erhält. Inhaltsübersicht: Die Geltende Rechtslage – völkerrechtliche Grundlagen der vorübergehenden Schutzgewährung, innerstaatliche Regelungen und Harmonisierung; Grundlagen der Fortentwicklung des bestehenden Systems; Harmonisierungsperspektiven nach geltendem Unionsrecht und nach Inkrafttreten des Vertrags von Amsterdam.
Detlef Lemke (Le)
Dipl.-Politologe.
Rubrizierung: 4.14.423.2 Empfohlene Zitierweise: Detlef Lemke, Rezension zu: Karoline Kerber: Die vorübergehende Schutzgewährung in der Europäischen Union. Leipzig: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10851-die-voruebergehende-schutzgewaehrung-in-der-europaeischen-union_12833, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12833 Rezension drucken
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