Skip to main content
/ 20.06.2013
Herbert Schnädelbach

Erkenntnistheorie zur Einführung

Hamburg: Junius 2004; 206 S.; 2., korr. Aufl.; brosch., 13,50 €; ISBN 3-88506-368-9
Im Mittelpunkt des Bandes steht die systematische Darstellung von Wissensformen. Für Schnädelbach sind „‚Erkenntnis' und ‚Wissenschaft' Plurale“ (17), d. h. Sammelbegriffe für Grundverschiedenes. Erst nach einer problemorientierten Erläuterung der verschiedenen Formen des Wissens und der Wissensaneignung wie: Vorstellung, Wahrnehmung, Erinnerung und Imagination, Erfahrung und Wissenschaft, ist es möglich, auch die Frage nach deren Geltung, d. h. nach Wahrheit, Rechtfertigung und der „Wirklichkeit der Erkenntnis“ (188), zu stellen. Der Autor verteidigt überzeugend den Anspruch der Erkenntnistheorie als eigene philosophische Teildisziplin gegen Tendenzen der Verdrängung und Ablösung durch Wissenschaftstheorie und empirisch-psychologische Kognitionswissenschaften.
Andreas Eis (AE)
Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
Rubrizierung: 5.2 Empfohlene Zitierweise: Andreas Eis, Rezension zu: Herbert Schnädelbach: Erkenntnistheorie zur Einführung Hamburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22181-erkenntnistheorie-zur-einfuehrung_25295, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25295 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA