/ 21.06.2013
Michael Helmbrecht
Erosion des "Sozialkapitals"? Eine kritische Diskussion der Thesen Robert D. Putnams
Bielefeld: transcript 2005; 112 S.; kart., 13,80 €; ISBN 978-3-89942-358-7Putnams Konzept des „Sozialkapitals“ wird kritisch analysiert und nach theoretisch-analytischer Schlüssigkeit, empirischer Brauchbarkeit sowie normativer Überzeugungskraft beurteilt. Helmbrecht nimmt dazu Bezug auf die breite Rezeption von Putnams Thesen und Forschungen und bietet damit eine kompakte Einführung. Der Autor beschreibt das Konzept des Sozialkapitals theoretisch als zu schwammig, empirisch als weder verifizier- noch falsifizierbar und normativ als zu optimistisch. Gleichzeitig hebt er aber als unbestreitbares Verdienst Putnams hervor, „dass er mit großer Entschiedenheit der Bedeutung 'intermediärer Akteure' für die soziale und politische Integration der individuellen Gesellschaftsmitglieder wie der Gesamtgesellschaft nachgeht und damit einen wichtigen und noch nicht hinreichend geklärten Sachverhalt auf der wissenschaftlichen Tagesordnung hält.“ (99)
Markus Lang (ML)
Dr., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 5.46 | 5.42
Empfohlene Zitierweise: Markus Lang, Rezension zu: Michael Helmbrecht: Erosion des "Sozialkapitals"? Bielefeld: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/26626-erosion-des-sozialkapitals_31040, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 31040
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Dr., Politikwissenschaftler.
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