/ 18.06.2013
Norbert Hoerster
Ethik des Embryonenschutzes. Ein rechtsphilosophischer Essay
Stuttgart: Philipp Reclam jun. 2002 (Universal-Bibliothek 18186); 136 S.; 3,60 €; ISBN 3-15-018186-0Hoerster, dessen Äußerungen und Publikationen zur Sterbehilfe und zur Bioethik äußerst umstritten sind, diskutiert in diesem Essay in leicht verständlicher Form verschiedene mit dem Embryonenschutz verbundene Positionen und Argumente und will damit zu einer in sich schlüssigen und widerspruchsfreien Antwort auf die Frage nach den gebotenen strafrechtlichen Regelungen in dieser Frage gelangen. Der Autor legt dar, dass ein Embryo seiner Auffassung nach kein den geborenen Menschen vergleichbares Lebensrecht habe und insofern entsprechende Regelungen nicht notwendig seien.
Inhaltsübersicht: 1. Das Prinzip der Menschenwürde; 2. Die Verfassung und das Menschenrecht auf Leben; 3. Die Abtreibungsregelung und das Menschenrecht auf Leben; 4. Die Begründung für das Menschenrecht auf Leben; 5. Der Beginn des Menschenrechts auf Leben; 6. Die Schutzwürdigkeit des Embryos und ihre Grenzen.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 5.44 | 2.343
Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Norbert Hoerster: Ethik des Embryonenschutzes. Stuttgart: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17548-ethik-des-embryonenschutzes_20205, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20205
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Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
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