/ 20.06.2013
Heribert Ostendorf (Hrsg.)
Folter. Praxis, Verbot, Verantwortlichkeit
Münster: Lit 2005 (Ethik interdisziplinär 8); 116 S.; brosch., 14,90 €; ISBN 3-8258-8311-6Gibt es Situationen, in denen – trotz ausnahmslosem Folterverbot in nationalen wie internationalen Rechtsvorschriften – gefoltert werden darf? Fälle wie die Behandlung von Gefangenen im Irak-Krieg und der Mord- und Entführungsfall Metzler haben in jüngster Zeit das ansonsten in den Medien wenig diskutierte Thema an die Öffentlichkeit gebracht. Sie bildeten den Anlass für eine hier dokumentierte Ringvorlesung im Sommersemester 2003. Ihr Ziel war es, Klarheit über die Rechtslage zu erlangen sowie „Probleme in bestimmten Notstandssituationen [zu] erörtern [..], um so nicht nur emotional, sondern auch rational Position zu beziehen“ (8). In fünf Vorträgen wurde das Thema aus völker- und strafrechtlicher, aus theologisch-ethischer, psychologischer und polizeipraktischer Perspektive behandelt.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 4.42 | 4.1 | 5.44 | 2.32
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Heribert Ostendorf (Hrsg.): Folter. Münster: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24325-folter_28036, veröffentlicht am 25.06.2007.
Buch-Nr.: 28036
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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