/ 18.06.2013
Bernhard Zangl / Michael Zürn
Frieden und Krieg. Sicherheit in der nationalen und postnationalen Konstellation
Frankfurt a. M.: Suhrkamp 2003 (edition suhrkamp 2337); 338 S.; 13,- €; ISBN 3-518-12337-8Sind die klassischen Theorien der Internationalen Beziehungen noch adäquat, um die aktuellen Transformationsprozesse in der internationalen Sicherheitspolitik zu erfassen? Der Band nähert sich dieser Frage in zwei Schritten: Teil I führt in die wichtigsten Theorien des Krieges ein: Realismus, Idealismus, Neorealismus, liberale und marxistische Theorien, Neoinstitutionalismus und Sozialkonstruktivismus. Der Autor verdeutlicht, wie sehr diese im historischen Kontext des modernen Staatensystems, also der nationalen Konstellation, verhaftet sind und damit aufgrund theoretischer Vorentscheidungen systematisch wichtige Sachverhalte ausblenden. In Teil II werden zunächst jene aktuellen Entwicklungstrends aufgezeigt, die auf eine postnationale Konstellation hindeuten. Anschließend werden Vorschläge dazu entwickelt, wie die bestehenden Theorien internationaler Politik verändert werden müssten, um auch unter diesen neuen Rahmenbedingungen erklärungsstark sein zu können.
Tanja Pritzlaff (TP)
Dipl.-Politologin, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen.
Rubrizierung: 4.1 | 5.44 | 4.41 | 2.68 | 2.63
Empfohlene Zitierweise: Tanja Pritzlaff, Rezension zu: Bernhard Zangl / Michael Zürn: Frieden und Krieg. Frankfurt a. M.: 2003, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/17576-frieden-und-krieg_20253, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 20253
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Dipl.-Politologin, wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen.
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