Skip to main content
/ 20.06.2013
Unterkreis Rotenburg der SPD / Stiftung Adam von Trott, Imshausen (Hrsg.)

Gedenken an Adam von Trott und den 20. Juli 1944. Zwanzig Jahre Reden am Kreuz in Imshausen (1984-2003) Zusammengestellt und dokumentiert von Wilfried Pfister und Holger R. Stunz

Marburg: Schüren 2004; 187 S.; geb., 19,90 €; ISBN 3-89472-278-9
Adam von Trott zu Solz war Mitglied der Widerstandsbewegung um Graf von Stauffenberg und wurde wenige Wochen nach dem fehlgeschlagenen Attentat vom 20. Juli 1944 hingerichtet. 1949 errichteten seine Angehörigen, zunächst aus rein privaten Motiven, ein Kreuz und eine Gedenktafel auf dem Familienbesitz. Seitdem fanden hier jährlich Gedenkfeiern im kleinen Kreis statt, bis aufgrund der Initiative des SPD-Politikers und Bürgermeisters von Bebra, August-Wilhelm Mende, 1984 die erste öffentliche Gedenkfeier stattfand. Der zwanzigste Jahrestag dieser Veranstaltung war der Anlass für diese Publikation. Sie versammelt sämtliche Gedenkreden der zum Teil namhaften Redner (u. a. Ralph Giordano und Hanna Renate Laurien). Die Autoren nähern sich dem Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: Das Spektrum reicht von eher historischen Betrachtungen über christlich-religiöse Aspekte bis hin zur Verknüpfung mit aktuellen gesellschaftlich-politischen Fragen wie dem Umgang mit der DDR oder der Ausländerfeindlichkeit.
Silke Becker (BE)
Dipl.-Soziologin; freie Journalistin.
Rubrizierung: 2.3122.35 Empfohlene Zitierweise: Silke Becker, Rezension zu: Unterkreis Rotenburg der SPD / Stiftung Adam von Trott, Imshausen (Hrsg.): Gedenken an Adam von Trott und den 20. Juli 1944. Marburg: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/22159-gedenken-an-adam-von-trott-und-den-20-juli-1944_25266, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 25266 Rezension drucken
CC-BY-NC-SA