/ 22.06.2013
Emma Goldman (Hrsg.)
Gelebtes Leben. Autobiografie. Aus dem Englischen übersetzt von Marlen Breitinger, Renate Orywa und Sabine Vetter. Überarbeitet von Tina Petersen
Hamburg: Edition Nautilus 2010; 927 S.; 34,90 €; ISBN 978-3-89401-731-6„‚Wenn man das gute philosophische Alter erreicht hat’, pflegte ich meinen Freunden zu sagen, ‚wenn man in der Lage ist, die Komödien und Tragödien des Lebens – besonders seines eigenen Lebens – unpersönlicher und mit Abstand zu betrachten, lohnt es sich, eine Autobiografie zu verfassen’“ (907), schrieb die Anarchistin und Frauenrechtlerin Emma Goldman im Nachwort ihrer Autobiografie – verfasst an einem Punkt in ihrem Leben, an dem sie, die aus den USA ausgewiesen worden war und das revolutionäre Russland wieder verlassen hatte, zu einem Stillstand gezwungen war. Die Originalausgabe „Living My Life“ erschien 1931 in New York, Goldman engagierte sich anschließend im Spanischen Bürgerkrieg und starb 1940 70-jährig im kanadischen Toronto. Die deutsche Erstveröffentlichung wurde 1978 im Karin Kramer Verlag in Berlin publiziert, für diese Neuausgabe wurde der Text noch einmal übersetzt und mit einer Chronik über Emma Goldman und ihre Zeit ergänzt.
Redaktion (RED)
Rubrizierung: 2.1 | 2.61 | 2.64
Empfohlene Zitierweise: Redaktion, Rezension zu: Emma Goldman (Hrsg.): Gelebtes Leben. Hamburg: 2010, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/32938-gelebtes-leben_39340, veröffentlicht am 15.12.2011.
Buch-Nr.: 39340
Inhaltsverzeichnis
Rezension drucken
CC-BY-NC-SA