/ 11.06.2013
Heiko Ahlbrecht
Geschichte der völkerrechtlichen Strafgerichtsbarkeit im 20. Jahrhundert. Unter besonderer Berücksichtigung der völkerrechtlichen Straftatbestände und der Bemühungen um einen Ständigen Internationalen Strafgerichtshof
Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft 1999 (Juristische Zeitgeschichte 2); XXVI, 502 S.; geb., 148,- DM; ISBN 3-7890-6047-XRechtswiss. Diss. Hagen; Gutachter: Th. Vormbaum, F. Salditt. - Das Völkerrecht hat seit jeher eine besondere Stellung, weil seine Normen sich nicht wie innerstaatliche Gesetze durchsetzen lassen. Stets haben politische Entscheidungsinstanzen das letzte Wort. In dieser sehr umfang- und materialreichen Studie zeichnet der Autor die allgemeinen völker- und völkerstrafrechtlichen Entwicklungen im 20. Jahrhundert bis hin zur Staatenkonferenz von Rom aus dem Jahre 1998 nach.
Inhaltsübersicht: 2. Grundlagen und Geschichte des Völkerstrafrechts bis zum Ersten Weltkrieg; 3. Versailler Friedensvertrag und Leipziger Kriegsverbrecherprozesse; 4. Die völkerrechtliche Entwicklung zwischen den Weltkriegen; 5. Der Zweite Weltkrieg und die Prozesse gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg; 6. Der Prozeß gegen die japanischen Hauptkriegsverbrecher in Tokio; 7. Völkerstrafrechtliche Entwicklungen in der Epoche des "Kalten Krieges"; 8. Der Irak-Kuwait-Krieg; 9. Der Internationale Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien; 10. Der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda; 11. Der Weg zu dem Vertrag über die Errichtung eines Internationalen Strafgerichtshofes von Rom.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.1
Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Heiko Ahlbrecht: Geschichte der völkerrechtlichen Strafgerichtsbarkeit im 20. Jahrhundert. Baden-Baden: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10824-geschichte-der-voelkerrechtlichen-strafgerichtsbarkeit-im-20-jahrhundert_12801, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12801
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M. A., Politikwissenschaftler.
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