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/ 19.06.2013
Gerhard Schulz

Geschichte im Zeitalter der Globalisierung

Berlin/New York: Walter de Gruyter 2004; 489 S.; geb., 29,95 €; ISBN 3-11-017826-5
Der Autor gibt einen historischen Überblick über den Zeitraum der 30er-Jahre des 20. Jahrhunderts bis zum beginnenden 21. Jahrhundert. Die Schwerpunkte seiner Darstellung bilden die Diplomatiegeschichte mit Betonung der bewaffneten Konflikte und Kriege sowie innerstaatliche Betrachtungen Deutschlands, der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion. Auch die Europäische Union wird thematisiert. Im Vor- und Schlusswort finden sich theoretische und abstrahierende Deutungen, u. a. in Anlehnung an Hannah Arendt und Eric Hobsbawn. Eine Thematisierung von Globalisierung erfolgt lediglich bezüglich Fragen der Globalität und der Regionalisierung, und das mit engem politischem Bezug. Der Überblick über den genannten Zeitraum ist umfassend, wenn auch nicht tief greifend. Eine Bibliografie fehlt, dafür fällt der Endnotenbereich sehr großzügig aus. Das Buch eignet sich als Einführungslektüre (mit den Literaturhinweisen aus den Endnoten) für bedeutsame Einzelfragen der Weltgeschichte dieses Zeitraumes.
Manutscher Saba (MS)
M. A., Lehrbeauftragter, Seminar für Politische Wissenschaft, Universität Bonn.
Rubrizierung: 4.12.612.622.312.642.14.24.412.632.68 Empfohlene Zitierweise: Manutscher Saba, Rezension zu: Gerhard Schulz: Geschichte im Zeitalter der Globalisierung Berlin/New York: 2004, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/21097-geschichte-im-zeitalter-der-globalisierung_24614, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 24614 Rezension drucken
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