/ 05.06.2013
Michael Inwood
Heidegger. Aus dem Englischen von David Bernfeld
Freiburg i. Br./Basel/Wien: Herder 1999 (Spektrum 4736); 159 S.; 16,80 DM; ISBN 3-451-04736-5Heidegger, der wohl einflußreichste und umstrittenste deutsche Philosoph des 20. Jahrhunderts, versuchte die menschliche Existenz in der modernen technikbestimmten Welt grundlegend neu zu denken. Inwoods klare und verständliche Einführung stellt zunächst Heideggers Hauptwerk "Sein und Zeit" in den Mittelpunkt sowie dessen zentrale Themen: In-der-Welt-sein, Uneigentlichkeit, Schuld, Tod, Geschichtlichkeit und Freiheit. Aus der Perspektive der späteren Werke werden diese neu überdacht und in Beziehung zu Kunst, Dichtung und Sprache gesetzt. Außerdem wird die Frage nach dem Zusammenhang Heideggers Philosophie mit seiner nazistischen Verstrickung und späten Desillusionierung deutlich, wenngleich dies nur erwähnungsweise behandelt wird.
Andreas Eis (AE)
Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
Rubrizierung: 5.46
Empfohlene Zitierweise: Andreas Eis, Rezension zu: Michael Inwood: Heidegger. Freiburg i. Br./Basel/Wien: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/8102-heidegger_10710, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 10710
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Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
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