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/ 20.06.2013
Christian Fuchs

Herbert Marcuse interkulturell gelesen

Nordhausen: Verlag Traugott Bautz GmbH 2005 (Interkulturelle Bibliothek 15); 111 S.; brosch., 10,- €; ISBN 978-3-88309-175-4
Fuchs beschäftigt sich mit der Kritischen Theorie Marcuses, den er als marxistischen Denker, Gesellschaftskritiker, Ideengeber der Studentenbewegung und der Neuen Sozialen Bewegungen sowie Philosoph der Praxis beschreibt. „Marcuses Denken erlaubt es, der heutigen Dominanz der affirmativen, eindimensionalen Interkulturalität die dialektische Form der Einheit in der Vielfalt als negierende und humanistische interkulturelle Kraft gegenüberzustellen“, schreibt der Autor. Er konzentriert sich auf Marcuses Verständnis von Dialektik und Kultur. Im ersten Kapitel widmet sich Fuchs dem dialektischen Denken Marcuses, das auf Hegel und Marx basiert und auf dem seine gesamte Gesellschaftskritik beruht. In Kapitel zwei analysiert der Autor die Kulturtheorie Marcuses und konstatiert, „dass die spätkapitalistische Kultur eindimensional und affirmativ ist und dass eine Alternative in der interkulturellen Form der Einheit in der Vielfalt besteht“ (111).
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 5.46 Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Christian Fuchs: Herbert Marcuse interkulturell gelesen Nordhausen: 2005, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/24686-herbert-marcuse-interkulturell-gelesen_28525, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 28525 Inhaltsverzeichnis Rezension drucken
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