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/ 11.06.2013
Ronald Hitzler / Jo Reichertz / Norbert Schröer (Hrsg.)

Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation

Konstanz: UVK Universitätsverlag 1999; 348 S.; brosch., 58,- DM; ISBN 3-87940-671-5
Der Band setzt sich mit den theoretischen Prämissen einer hermeneutischen Wissenssoziologie auseinander und diskutiert grundlagentheoretische wie methodologische Fragen, wobei es u. a. darum geht, die Diskussion um die Validität qualitativer Sozialforschung weiterzuführen. Inhalt: I. Methodologische Reflexionen: Thomas Luckmann: Wirklichkeiten: individuelle Konstitution und gesellschaftliche Konstruktion (17-28); Hans-Georg Soeffner: "Strukturen der Lebenswelt" - ein Kommentar (29-37); Hans-Georg Soeffner: Verstehende Soziologie und sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Die Rekonstruktion der gesellschaftlichen Konstruktion der Wirklichkeit (39-49); Anne Honer: Bausteine zu einer lebensweltorientierten Wissenssoziologie (51-67). II. Handlung und gesellschaftliche Fundierung: Hansfried Kellner / Frank Heuberger: Die Einheit der Handlung als methodologisches Problem. Überlegungen zur Adäquanz wissenschaftlicher Modellbildung in der sinnverstehenden Soziologie (71-96); Thomas S. Eberle: Sinnadäquanz und Kausaladäquanz bei Max Weber und Alfred Schütz (97-119); Michael Meuser: Subjektive Perspektiven, habituelle Dispositionen und konjunktive Erfahrungen. Wissenssoziologie zwischen Schütz, Bourdieu und Mannheim (121-146); Nathalie Iványi: Die herrschende Konstruktion der Wirklichkeit. Anthony Giddens wissenssoziologisch gelesen (147-167). III. Subjektivität und Intersubjektivität: Hans-Georg Soeffner / Thomas Luckmann: Die Objektivität des Subjektiven. G. Ungeheuers Entwurf einer Theorie kommunikativen Handelns (171-185); Norbert Schröer: Intersubjektivität, Perspektivität und Zeichenkonstitution. Kommunikation als pragmatische Abstimmung perspektivgebundener Deutungsmuster (187-212); Hubert Knoblauch: Zwischen System und Subjekt? Unterschiede und Überschneidungen zwischen Systemtheorie und Sozialkonstruktivismus (213-235); Ursula Dallinger: Kommunikation, Verstehen, Verständigung. Divergenzen und Konvergenzen von Systemtheorie und Sozialphänomenologie (237-266); Michaela Pfadenhauer: Rollenkompetenz. Träger, Spieler und Professionelle als Akteure für die hermeneutische Wissenssoziologie (267-285). IV. Reflexionen wissenschaftlicher Praxis: Ronald Hitzler: Konsequenzen der Situationsdefinition. Auf dem Wege zu einer selbstreflexiven Wissenssoziologie (289-308); Thomas Luckmann: Das kosmologische Fiasko der Soziologie (309-318); Jo Reicherts: Über das Problem der Gültigkeit von Qualitativer Sozialforschung (319-346).
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 1.25.2 Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Ronald Hitzler / Jo Reichertz / Norbert Schröer (Hrsg.): Hermeneutische Wissenssoziologie. Konstanz: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10122-hermeneutische-wissenssoziologie_11971, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 11971 Rezension drucken
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