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/ 17.06.2013
Harpal Brar

Imperialismus im 21. Jahrhundert. Sozialismus oder Barbarei. Hrsg.: Anti-Imperialistisches Forum Deutschland. Offensiv, Zeitschrift für Sozialismus und Frieden

Bonn: Pahl-Rugenstein 2001; 206 S.; brosch., 15,30 €; ISBN 3-89144-293-9
Das Buch ist die erweiterte Fassung eines Vortrags, den der Autor im November 1996 auf einer internationalen Konferenz in Köln hielt, die sich mit dem Thema "Imperialismus und neue Weltordnung" beschäftigte. Brar hält mit einem kräftigen Schuss Pathos die Fahne des Marxismus-Leninismus hoch und versucht, mit viel Datenmaterial zu beweisen, dass Lenin mit seiner Imperialismustheorie Recht hatte. Für Brar ist der Kapitalismus abgrundtief böse: Er führt nur zu Monopolen, Arbeitslosigkeit, Umweltzerstörung, Korruption und Ausbeutung. All das hat man schon hier und da gelesen - wenn es auch schon eine Zeitlang her ist. Für das Fähnlein der Aufrechten mag es erfrischend sein zu sehen, wie schlecht es uns geht. Alle anderen Leser versäumen kaum etwas, wenn sie dieses Buch im Regal stehen lassen. Inhaltsübersicht: I. Konzentration der Produktion und Monopole; II. Die Banken; III. Kapitalexport; IV. Aufteilung der Welt unter die imperialistischen Länder; V. Der britische Imperialismus und die britische Arbeiterbewegung; VI. Zur kleinbürgerlichen Kritik des Imperialismus.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 4.435.434.44 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Harpal Brar: Imperialismus im 21. Jahrhundert. Sozialismus oder Barbarei. Bonn: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15475-imperialismus-im-21-jahrhundert-sozialismus-oder-barbarei_17632, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 17632 Rezension drucken
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